Grafik


Ferdinand Vogel

  Gleitschirmfliegen ist mein Leben



News

Portrait

Erfolge

Flüge

Videos

Presse

Vergangenes

Sponsoren

Vorträge

News


Tandemfliegen
 - Garmisch07.08.2014
Der Tandemschein ist meiner. Die ersten Streckenflüge sind gemacht. Morgen geht es wieder auf Strecke und dann ab zum FunCup der DHV-Jugend im Zillertal. Nach einer weiteren Woche Training werde ich mit dem Tandem bei der Junior and Ladies Challenge in Greifenburg antreten. Ich bin sehr gespannt ob wir mithalten können und welche Platzierungen wir erfliegen werden.
Der Streckenflug von gestern führte uns in einem 70 km FAI Dreieck um die Zugspitze herum:




Ein normaler Arbeitstag
 - Kempten21.07.2014





Austrian Open
 - Kössen11.06.2014
Task 1: 150 km (FAI) Platz 17
- Nur wenige kamen bis ganz ins Ziel.
Task 2: 115 km (Zickzack) Platz 14
- Merke! Der Kaiser geht unten raus nicht so gut.
Task 3: 155 km (FAI) Platz 13
- Gegen den Wind mehr Gas und vor Bastelstellen maximale Höhe.
Task 4: 81 km (Zickzack) Platz 21
- Du bist ganz Vorne? Chill und kontrolliere die Gruppe!

Summe: 18:20 h und 450 km



PWC Frankreich - Day 6
 - Chamousset30.05.2014
9:00 Uhr Die Gipfel sind mit weißen Wölckchen eingehüllt. Heute soll es noch ein wenig feuchter werden und früher regnen.
Nach langem überlegen und analysieren warum ich bei diesem Wettbewerb so "schlecht" fliege kam ich zu zwei Ergebnissen.
1. Ich habe viel zu wenig getrunken. Das ist seit gestern Morgen behoben.
2. Ich gebe grundsätzlich nie mehr Gas als 2/3 tel des Beschleunigerweges (entspricht einem Speed von ~53 km/h). Alle anderen aber schon. Und das nicht selten. Also entweder nie wieder PWC, oder ich lerne langsam mehr Gas zu geben. Man sieht sehr gut die Luft um einen herum, da immer Pioten mit einem fliegen. So sieht man Turbulenzen schon bevor man sie auch nur spüren könnte. Mal sehn wie sich der Core im Vollgas fliegen lässt.

16:30 Uhr Wieder kurz gestanden. Irgendwie nicht mein Wettbewerb hier. Immerhin schöne Aufnahmen vom Wolkenfliegen mit 120 Piloten machen können
13. Ulli Prinz
15. Marc Wensauer
28. Jakob Hummel
(vorläufige Ergebnisse)



PWC Frankreich - Day 5
 - Chamousset29.05.2014
9:00 Uhr Wetter schaut gut aus. Zwar quellen die Wolken ohne Ende empor, aber das wird schon.

18:00 Uhr Wieder kurz gestanden. Die Piloten splitteten sich heute in zwei Pulks. Meiner war einen Tick langsamer. Zum Ende hin regnete es ein wenig und beim trocken Fliegen spülte es mich 10km vor dem Ziel, vollends ins Tal.
1. Thorsten Siegel
9. Ulli Prinz
19. Marc Wensauer
(vorläufiges Ergebnis)



PWC Frankreich - Day 4
 - Chamousset28.05.2014
9:00 Uhr Der angeblich beste Tag der Woche beginnt mit sehr tiefer Basis. In der vergangenen Stunde macht es zwar immer mehr auf, aber das wird noch eine weile brauchen. Wir sind gespannt! Heute ist am Headquater zumindest schon mal wieder mehr los, als die vergangenen zwei Tage. Bis später!

18:00 Uhr Heute gab es eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe von St. Hilaire über Grenobel bis zu unserem Headquater nach Chamousset. Die Aufgabe war 65 km lang.
Zu Beginn lag die Basis noch auf Startplatzhöhe. Zum Aufgabenbeginn hatte ich eine super Ausgangsposition, die ich sofort mehr als verlor.
Es bildeten sich zwei Gruppen. Eine flog raus in Talmitte, denn hier schien die Sonne und ließ zwei schöne Wölkchen zu. Die schönen Felsen lagen im Schatten, sahen aber trotzdem zuverlässiger aus, da die aufliegenden Wolken mehr versprachen. Leider entschied ich mich zu spät für eine der Routen und flog mittig zunächst los. Als ich mich für die Felsen entschlossen hatte, war es breits zu spät. Meine Linie verlief logischerweise im Sinkbereich, da es im Tal und an den Felsen trug. Also fand ich mich gefühlte 500m unter allen anderen wieder. Selbst für die Felsen reichte es nicht und so soarte ich unterhalb in Richtung Grenobel der ersten Wende entgegen.
Die Gruppe draußen drehte nochmals ein wenig unter der zweiten Wolke, ab dann sah es aber auch für sie nicht mehr gut aus. Bei der Wende war das komplette Tal abgeschattet. Die über mir soarenden machten an den Felsen ein wenig mehr Höhe. Höhe die mir fehlte.
Die erste Gruppe waren die im Tal fliegenden. Nach dem sie die Wende hatten, flogen sie gegen den Wind wieder in die Sonne und konnten tief Anschluss finden. Ich selbst war zu tief. Mehr als halten ging nicht (zu schattig und flach) und so entschied ich mich weiter zu fliegen. Die Wende nehmen und tief über die Ortschaft ins Sonnige. Leider wusch es mich im Schatten zu stark hinunter und so reichte es nicht einmal mehr bis zum von mir als Plan B (nach Plan A, aufdrehen) definierten Landeplatz, einem Fußballfeld. Die Ortschaft (Stadt), war dicht mit "Villen" besiedelt. Hohe Bäume und Stromleitungen, ließen die Gärten extrem Schrumpfen und so reichte es nach einer 180° Kurve nur noch für einen kleinen Weg. Der Schirm blieb leicht im Baum hängen und mit viel Speed ging es auf die Straße.
Nichts passiert und auch der Schirm, der im Garten neben an lag, war heile geblieben.
Außer mir flogen 8 weitere tief zur Wende und mussten ähnliche Landeplätze wählen. Tasksetter haben hier Misst gebaut!
Ins Ziel kamen Rund 50 Piloten. Die Deutschen sind gut vorne mit dabei! Ergebnisse sind schwierig vorab zu nennen, da die Leadingpoints einiges verändern werden.

Ich lernte aus dem Task: Zwischen zwei Aufwinden gehts in der Regel runter. Landen geht man früher. Und man schließt immer seine Beingurte und kontrolliert sie direkt vor dem Start; IMMER.
Der Flug:



PWC Frankreich - Day 3
 - Chamousset27.05.2014
Regen! Noch deutlich mehr als gestern.
Gestern kam gegen Mittag für 2h die Sonne durch. Einige Teilnehmer nutzten das schöne Wetter zum Fliegen, andere um sich zu sonnen. Ein Task wäre vermutlich nicht möglich gewesen. Denn beendet wurde das blaue Loch von heftigen Gewittern, die uns den noch immer andauernden Dauerregen brachten.
Heute ist wohl der schlechteste Tag der Woche. Ich hoffe noch auf ein, zwei faire Tasks.



PWC Frankreich - Day 2
 - Chamousset26.05.2014
Regen! Die Berge sind leider kaum zu sehen.



PWC Frankreich - Day 1
 - Chamousset25.05.2014
Der Himmel ist mit leichten Zirren bedeckt. Nur hinter dem Mt Blanc wurden sie weg geblasen. Das General Briefing ist seit 30 min im Gange. Heute soll es mehr Wind als gestern haben. Ich bin sehr gespannt.

Deutsche Piloten:
Ulrich Prinz
Thorsten Siegel
Manuel Nübel
Thomas Ide
Marc Wensauer
Sebastian Hohn
Martin Petz
Jakob Hummel
Jean-Pierre Philippe
Reiner Braun
Annalena Hinestroza
Ferdinand Vogel

17:00 Uhr
Ein abgleiter Task. Die weitesten schafften knappe 15 km.
Der Tag begann wie bereits erwähnt mit einem geschlossenen Zirrenhimmel. Während der frühen Auffahrt mit den Bussen lockerte es ein wenig auf. Die Hoffnung stieg!
Am Startplatz schnell noch die PWC Nummer in den Schirm und auf zum Briefing. Erstmals bekam ich den neuen Livetracker in die Hand gedrückt. In der Luft schaute ich aber nicht drauf. In meinem Bräuniger fehlten die Wegpunkte, also war ich lange beschäftigt mit Koordinaten eingeben.
Der Wind war heute deutlich angenehmer. Nur pünktlich zum Window Open (wenn wir in die Luft dürfen), wurden die Cirren Stück für Stück wieder dichter.
Die Thermik schwächelte sehr und so warteten Rund 130 Piloten im Nullschieber eine Stunde lang bis das Ausgleiten zum ersten Wendepunkt, Talaufwärts los ging.
Pünktlich zum Race Beginn kamen vom gegenüber liegenden Berg Regenschauern auf uns zu. Ein Schauer schaffte es bis zu uns an den Hang. Zu diesem Zeitpunkt standen aber bereits fast alle am Boden.

7. Thomas Ide
30. Manuel Nübel
36. Ulli Prinz



PWC Frankreich - Training
 - Chamousset24.05.2014

Herzlich willkommen beim PWC France 2014. So langsam trudeln immer mehr Piloten bei sonnigem Wetter am Headquater ein.

Mehr Infos heute Abend nach dem Trainingstask.

15:30 Uhr
Der Wind kam von der falschen Richtung. Der Startplatz lag etwas im Lee. Kräftige Ablösungen vermischten die Situation. Startbar war es, wer seinen Schirm kennt. Ich entschied mich allerdings für den Bus und fuhr mit einigen wieder runter.
Heute gibt es noch ne Pilotenparty. Ansonsten hoffen wir auf fliegbareres Wetter als am heutigen Tage.



Vortragsabend beim GSC Albatros Bad Reichenhall
 - Kempten15.05.2014

 - GSC Albatros Bad Reichenhall e.V.

"Ferdinand Vogel - amtierender deutschland Rekord-halter mit einem 274 Kilometer FAI Dreieck, mehrfacher Task-Gewinner im Paragliding-Weltcup sowie dritter der deutschen Streckenflugmeisterschaft 2013 - verrät wertvolle Tipps und Tricks rund ums Streckenfliegen."

Der Vortrag findet im Brauereigasthof Bürgerbräu Bad Reichenhall statt. Beginn ist um 19:00 Uhr am 05.06.2014.
Nähere Informationen hier



Bayerische Meisterschaft - Tag 3
 - Bad Hindelang10.05.2014
Ein weiterer Task für die Bayerische Meisterschaft 2014. Die Aufgabe war auf Grund des Wetters sehr klein gewählt und passte wieder perfekt in das kleine fliegbare Wetterfenster.
Heute gewann Manuel Nübel gefolgt von Adreas Egger mit einem EN-C Schirm und den dritten Platz teilten sich Pepe Malecki und Ferdinand Vogel (ich).
Ergebnisse

Ins Ziel schafften es heute mehr als am Donnerstag. Ganze 14 Piloten schafften es vor dem Regen bis nach Tannheim zum Goal. Nicht so wenige bei nur 61 Teilnehmern. Da der Wettbewerb zur Deutschen Meisterschafft zählen wird, werden sich manche sicherlich noch ärgern den Wetterbericht falsch eingeschätzt zu haben.

Um 9:30 Uhr trafen wir uns im HeadQuater zum Tasksetting. Manu und ich überlegten bereits im Auto was heute Sinn machen würde. Als wir ein wenig zu spät ankamen, hatten die anderen bereits eine sehr ähnliche Idee erstellt.
Die Aufgabe hätte wieder am Tegelberg und Buchenberg vorbei bis zur Trauchgauer gehen sollen und dann wieder zurück zum Tegelberglandeplatz. Der Wind war nochmals stärker prognostiziert. 65 km/h auf 3000m sind nicht zu unterschätzen. Sonnen und Wolken technisch hätte der Tag besser sein sollen. Nach Aufklarung hätte es am Nachmittag mit Windzunahme regnen sollen. Der Blick nach dem Task setzen durch das Fenster ließ uns zweifeln, ob die Aufgabe so fliegbar würde. Die Sonne war nicht zu sehen. Ein Einheitsgrau bedeckte den Himmel und kein Blatt bewegte sich. Tote Luft! Wo ist der starke Wind?
Die Piloten erhielten die Aufgabe und wir setzten uns an eine kleine Aufgabe die im Zickzack über Bad Hindelang gehen sollte und zum Schluss bis ans Neunerköpfl ins Tannheimertal.

Am Startplatz warteten alle auf Wetterbesserung. Selten schimmerte die Sonne durch die dünner werdende Schichtbewölkung. Irgendwann ging uns die Zeit aus. Eine Warmfront war für den späten Nachmittag mit Windzunahme gemeldet. Wir setzten eine Miniaufgabe (die dann auch geflogen wurde). Keiner glaubte, dass man sich überhaupt halten könnte. Trotzdem ging das Window auf und die persönliche individuelle Zeitnahme gleich mit.
Von Westen wurde es immer heller und als die Winddummies sich halten konnten starteten alle. Die Bedingungen waren anspruchsvoll schwach. Bei 50 Piloten an einer "Soaring" Kante, die nicht richtig soart wird es schnell zu eng um die Blubber sinnvoll nutzen zu können. So sauften einige bereits nach dem Start ab. Ich hatte Glück, denn nach meinem Start drehte jemand tief und etwas weiter draußen auf. Auf diesen Piloten stürzten sich alle andren und ich hatte die Felswand mit mini Bart für mich alleine.
In sicherer Höhe (Absaufrisiko gering) ging es nicht mehr höher rauf. Die Luft fühlte sich stabil an und war durch Windscherungen vermischt. Als Raphael direkt vor meiner Nase die Rettung schmiß (er blieb im Baum hängen. Tat sich nichts und die Ausrüstung bekam auch nichts ab) war ich zunächst wieder im Bremse Modus. Ich erinnerte mich an den letzten Task beim PWC. Als mehrere wegen widerlichen Bedingungen abstürtzten und keiner mehr im Race Modus war.
Der Blick zu den anderen zeigte aber, dass die Aufgabe weiter im vollen Gange war. Die Bedingungen waren auch nicht schlimm, eher immer noch zu schwach. Die Sonne kam nun raus. Ich schaffte es trotzdem nicht höher um das erste Mal raus zu gleiten zur Wende (WP1) im Tal gegen den Wind. Die meisten hatten sie bereits genommen und waren nach teifem basteln zurück am Hang wieder aufgedreht. Die ersten flogen bereits zum Oberjoch, dann erwischte ich einen kleinen Blubber und wagte den Flug raus zur Wende. Von Westen kamen nun bereits wieder dickere Schichtwolken rein und ich merkte, dass ich evtl gleich schon am Boden stehen würde. Mit Viel Sinken ging es immer tiefer raus ins Tal. Als die Wende genommen war, war klar dass ich es nicht zurück schaffen würde. Also entschied ich mich für die Südhänge des Spießers, welche auch schon fast nicht mehr erreichbar wirkten. Kurz vor dem Hang durchflog ich einen Nullschieber, den ich drehend nutzte um mich zum Hang schieben zu lassen. Am Hang angekommen schob er mich glücklicherweiße den Hang hinauf. Auch andere waren auf die Idee gekommen die zur Sonne ausgerichteten Hänge zu nutzen. Doch ich wollte wieder zum Soaring Startzylinder, um vom Iseler Gipfel in Verlängerung des Grates die nächste Wende hinterm Oberjoch zu nehmen. Als ich endlich den Einstieg fand kurbelte Manu an mir vorbei, er hatte bereits die Aufgabe fast fertig geflogen und musste nur noch ins Tannheimertal. Der Blick zurück zum Spießer war auch nicht motivierender, denn die dort gebliebenen Piloten hatten ordentlich Höhe machen können und konnten recht rasch die Wende nehmen.
Ich soarte bis zum Gipfel des Iselers wie ich es geplant hatte und nahm die Wende. Beim Rückflug wieder zum lufseitigen Hang spürte ich den auffrischenden Wind. Inzwischen war alles abgeschattet und im Bregenzerwald war bereits Landunter. Verschlissene Wolken und Regen. Die Front kommt!
In der aufkommenden Labilisierung glit ich vom Gipfel aus raus ins Tal. Es trug plötzlich überall und so kam ich wieder auf der selben Höhe nach 4km geflogener Distanz zurück. Zeit gespart! Die anderen, kamen immer so tief wieder zurück, dass sie teils Landen gehen musstenn. Der Wind war ordentlich geworden.
Nun machte ich wieder einen taktischen Fehler. Vom Gipfel aus zum Neunerköpfle blickend dachte ich, dass es im direkt Flug in Talmitte nicht reichen würde. Die Wende war immerhin die Bergstation des Neunerköpfles. Zwar würde es gut bei dem Westwind soaren, aber reicht mir die Höhe dann um zumindest knapp am Hang noch anzukommen? Also hoffte ich auf einen leichten nördlichen Windanteil und blieb an den Bergen. Über den Gipfel ins Lee. Wartend auf die Turbulenzen, die mich gleich durchschütteln würden, betrachtete ich meine Geschwindigkeit über Grund und meinen Winddrift um heraus zu finden, ob die erhoffte Nordkomponente nun dabei wäre. Das GPS zeigte bei angebremstem Schirm 72 km/h, also Rund 35 km/h Rückenwind. Dann tat es einen Schlag. Der schirm irgendwo weit hinter mir, wieder entlastend vor mir und das GPS zeigte für die kommenden 10sec eine Geschwindigkeit von nur 30 km/h also 5 km/h Gegenwind. Und wo gings da dazwischen jetzt hoch (Konvergenz!?)? Ah nein, Leerotor.. ohOh. Der weitere Flug war mit das leeigste was ich jeh erlebte. Es reichte bis zur Wende. Die Aufgabe war geschafft! Andreas war am Iseler Gipfel mit mir los geflogen, aber über dem Tal geblieben; kam höher und schneller an.
Nach dem die Wende genommen war, ging es langsam Richtung Landeplatz. Der Wind war stark (30km/h) und es stieg und stieg. Die Front schwabte ins Tannheimertal! Angst hatte ich keine; ist ja ne Warmfront. Spiralen und nach 15min landete ich save am Boden. 10 min später kam Nero noch ins Ziel. Er brachte aber auch mit Berührung des Bodens den ströhmenden Regen.

Nun bin ich bayerischer Meister und badenwürttembergischer Vizemeister :-)

Mein Flug:




Bayerische Meisterschaft - Tag 2
 - Kempten09.05.2014
Tag ist abgesagt! Es regnete in strömen. War heute brav in der Hochschule. Morgen wird evtl. nochmals geflogen.


Bayerische Meisterschaft - Tag 1
 - Bad Hindelang08.05.2014
Der erste Wettbewerbstag ist mit einem erfolgreichen Task zu Ende gegangen.
Ergebnisse.

Mit größerem Abstand flog Pepe als erster ins Ziel. 10 Minuten später folgten zehn weitere Piloten die es auch bis ins Ziel schafften. Nach dieser Gruppe schaffte es keiner mehr über die Flachlandpassage bis ins Ziel.

Erstmals durfte ich offiziell die Wettbewerbsaufgabe mit erstellen. Gemeldet war ein sehr kräftiger W-Wind, der über den Tagesgang nicht weniger werden sollte. Schnell war klar, das die Aufgabe ein so genannter One Way Task werden würde. Der Startplatz war auch klar vorgegeben. Niedrig und nach Westen ausgerichtet. Der Wind war einfach zu kräftig.
Nach dem ersten Briefing gegen 9 Uhr, kam ein schöner großer Schauer auf uns zu und die kommenden zwei Stunden war genug Zeit mit Manu und Pepe den Task zu planen.
Nach dem Regen kam die Sonne rasch herraus und ließ schöne tiefe Kumuli entstehen.
Beim Briefing gegen 11 Uhr gab es bereits das Taskboard und anschließend ging es zügig zur Ochsenalpe rauf. Am Startplatz war ich immer noch nicht überzeugt von der Windstärke, die Wolkenfetzen über die Gipfel ziehen/rasen ließ.

Zum Flug:
Der Wind war harmlos. Soft ging es rauf bis zum Gipfel. Pulsierend hielten wir uns zwischen 1500 m und 1800 m auf und warteten auf die vier Startfenster, welche im 10 min Takt ab 14 Uhr zur Verfügung standen. Außer Pal Takats nahmen aber alle die letzte Zeit.
Von dann an, war es kurz spannend. Denn die Aufgabe ließ mehrere Optionen für die Streckenwahl bis zum Tegelberg zu. Ich versäumte total die letzte Zeit und dachte schon, dass alle auf und davon wären. Doch als ich am Gipfel aufdrehte merkte ich bereits, dass nur wenige los geflogen waren. Keiner traute sich so recht. Der Wind schob uns schnell nach Osten (ca. 25km/h). Einige waren bereits auf direktem Wege zum Breitenberg los geflogen. Ich entschied mich für den Einstein im Tannheimertal. Ich halte mich heute textlich kurz! Kamen sehr spät zurück.
Am Aggenstein machte ich maximale Höhe an den Wolken vorbei. Als (fast) Führender mit größerem Abstand entschied ich mich für den saven Anflug des Tegelbergs. Alternative wäre gewesen bis zur Trauchgauer direkt abzugleiten, wie es die Nachkommer alle machten. Am Tegelberg ging fast nichts und so kam ich nur knapp überm Buchenberg an. Bei der Trauchgauer, waren die Zirren zu dicht geworden und so war warten angesagt.
Stück für Stück flogen die Piloten ins Flachland zur Wende. Als man Pepe, der als erster raus geflogen war, nach oben biemen sah, kamen alle bis dahin an der Trauchgauer angekommenen auch ins Flachland. Nach der Wende war mein Plan bei der größten Gruppe zu bleiben. Immer wieder gaben einige zu früh auf und glitten tief weiter. Knapp wars! Und nur 11 Pilotn schafften es bis ins Ziel. Bei Gleitzahl 9,2 verließen wir die letzte Thermik. Sogar für kurze Zeit trauten sich Manu und ich ins Vollgas. Die letzten Meter wurden dafür aber sehr knapp.

Geil wars! Hier noch mein Flug:




Streckenflugseminar
 - Kempten17.04.2014
Und auf nach Greifenburg zu meinem ersten kostenlosen Streckenflugseminar.
Das Wetter verspricht nicht gerade die besten Bedingungen, aber wir hoffen das Beste.
Ich bin sehr gespannt und freue mich auf ein paar Tage gemeinsames Strecke machen!

Update: 21.04.2014
Leider spielte das Wetter wie zu erwarten nicht ganz mit. Gemeinsam mit sieben Teilnehmern ließ zumindest der Freitag einen Streckenflug zu.
Danke für die zahlreichen Tipps. Ob und wann ich das nächste Seminar anbieten werde steht bislang noch nicht fest.
Es hat Spaß gemacht!


Vortragsabend beim DGF Friedrichshafen
 - Kempten11.04.2014

 - DGF Friedrichshafen e.V.

Ferdinand Vogel "FlyBird, 3. der deutschen Streckenflugmeisterschaft 2013 und amtierender "Deutschland Rekord"-Halter mit einem 274 km FAI im Gleitschirm-Streckenfliegen, ist am 16. April 2014 zu Besuch bei dem DGF- Friedrichshafen e. V.
Er berichtet über seinen Rekordflug, gibt Tipps rund um das Streckenfliegen und die nicht weniger wichtige Streckenplanung.
Vom Fluganfänger bis zu den "Alten Hasen" ist für Jeden etwas dabei.

Der Vortrag findet im TV-Heim, Maicherstraße 29, D-88079 Kressbronn statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.



Neuer Sponsor: Bräuniger
 - Kempten04.04.2014
Schon seit Beginn meiner Fliegerrei habe ich die Fluginstrumnte von Bäuniger immer mit dabei. Nach dem Gebrauchtkauf meines neuen Compeo+ schrieb ich Bräuniger an und fragte nach einem Sponsoring. Das Gerät besaß ich bereits, doch das Gerät hat so viele Software Packages die noch freigeschaltet werden können! Jetzt zeigt es mir unter anderem die FAI Sektoren während des Fluges an!
Ich Danke Bräuniger für den ersten Schritt auf eine hoffentlich lange Zusammenarbeit!




Streckenfliegen - Season Start
 - Reutte30.03.2014
Die ersten größeren Streckenflüge werden bereits jetzt schon erflogen. Auch ich darf endlich wieder genießen und dahin gleiten, wo ich es möchte. Ohne Punktestress und Wettbewerbsgedanken fliegt es sich gleich ganz anders.

Für Euch, aber auch für mich, habe ich wieder einen Flug auskommentiert. In weiteren Kommentaren (im Flugkommentar) erkläre ich ausführlich wie man effektiv beschleunigt.
Reinlesen lohnt sich also:



Vortragsabend bei der Flugschule Chiemsee
 - Kempten27.03.2014



Am 28.03.2014 kommt Ferdinand Vogel in die Flugschule Chiemsee und gibt pünktlich zum Saisonbeginn spannende Tipps zum Streckenfliegen.

Als Schmankerl fliegen wir dann mit Hilfe von Fotos und Google Earth seinen Rekordflug des Jahres 2013 nach (274km FAI-Dreieck vom Osterfelder).

Der Vortrag ist für Anfänger ebenso interessant wie für Streckencracks, da Ferdinand sein Wissen gerne weitergibt und den Piloten an seinen Geheimnissen teilhaben lässt!

Der Eintritt ist frei, los geht's um 19.30. Ferdinand und das Team der Flugschule freuen sich auf viele Besucher!

Update: 01.04.2014
Es war ein sehr schöner Abend!



Der erste Helicopter
 - Schongau12.03.2014



Stubai Cup 2014
 - Neustift09.03.2014
Traumhaftes Wetter. Die Thermik bis auf 3500m. Frühjahrsthermik vom feinsten.
Für Swing vor Ort am Stand und einmal mit dem Arcus 7 für die Zuschauer in der Luft.


Bassano XC Tage
 - Kempten06.03.2014
Das DHV-Jugend Event startete verregnet und wurde von Tag zu Tag besser. Am letzten Tag schaffte ein jeder einen kleinen Streckenflug. Ein tolles Event!

Nach dem Event durfte ich erstmals den Core 4 Prototypen fliegen.



Tandem Ausbildung
 - Pfronten14.02.2014
Die ersten 5 Flüge sind gemacht. Um 9 Uhr morgens ging es mit der Bahn den Breitenberg, der Sonne entgegen hinauf. Ein deutlicher Wind aus SW ließ uns Zeit die Theorie aufzufrischen. Der typische Passagier Sprint mit Pilot im Schlepptau wurde vermittelt und nach ausreichendem Parawaiting ging es raus und hinunter ins Tal. Der Rückenwind war nicht ohne, aber ein wenig Bremsen da und hier und alles verlief super. Beim Hinabgleiten ins Tal lernte ich den Schirm durch die schnelle Acht und Ohrenanlegen dann direkt genauer kennen. Die erste Landung auf dem Protektor verlief recht sanft und bereits schon fast Ziel sicher.
Den zweiten Versuch bliesen wir direkt aufgrund des stärker gewordenen Windes ab. Auf zum Buchenberg. Windgeschützter ist sonst kein Berg im Allgäu.
Bei den kommenden Flügen lernte ich die erste Spiraleinleitung und auch das erste Thermikkurbeln mit einem Tandem kennen. Alle Landungen verliefen Butter weich und stehend.
Nun fehlen noch ein paar wenige Flüge, dann ist es bereits fast geschafft. Nächste Woche geht es weiter.


Eingangstest
 - Oberstaufen12.02.2014
Der Eingangstest ist bestanden! Chris Geist von der Paragliding Academy überprüfte zunächst den Vorwärtsstart am flachen Übungshang und anschließend ging es für 50% Klapper, Rollen und Nicken auf den Hochgrat. Auch die Landeeinteilung glückte dieses Mal zielsicher.
Nun kann es losgehen mit der Tandemausbildung. Übermorgen ist der erste Flug geplant!


FLIEGEN
 - Tannheim11.02.2014
Endlich ging es wieder fliegen! Den ganzen Tag übten Mika und ich für den Eingangstest. Die Sonne schien so stark vom Himmel, dass es für die ersten Thermikflüge reichte.
Gigi von der Flugschule Pfronten lieh uns "low level" Schirme mit denen die Manöver brav durchzuführen waren. Zum Ausgleich machten wir ein paar Fotos von den Leihgeräten.

Sonne, Fliegen, Thermik, Sport, Ruhe, Adrenalin. Es geht wieder los!


Streckenflugtipps
 - Kempten01.01.2014
1. Eine kleine Sammlung von recht einfach zu fliegenden 100km FAI Dreiecken: einfache 100km FAIs
2. Der kleine Ligapilot, nicht nur für Wettbewerbsinteressierte lesenswert, auch für Streckenambitionierte beinhaltet diese Sammlung wahre Tipps.


Zeitungsartikel
 - Leonberg24.12.2013
"Im Aufwind jäh ausgebremst"
Stuttgarter Zeitung - Leonberger Kreiszeitung vom 24. Dez 2013
Der Münchinger Ferdinand Vogel will nach einem Autounfall zu alter Weltklasseform zurück. ... [weiter]
Von Henning Maak




Deutsche Streckenflugmeisterschaft 2013
 - Furth im Wald24.11.2013
Die blasse Haut gegenüber Daniel Tyrkas (2. Platz) und Robert Blum (1. Platz), zeigt dass ich nur die halbe Saison Flüge sammeln konnte. Trotzdem erhielt ich heute einen Pokal für den dritten Platz in der Performance Wertung. Es fällt nicht leicht die Flügel noch nicht wieder auszubreiten und dahin zu segeln. Aber um so größer ist die Freude auf die nächste Saison. Ideen sammeln sich und daraus entstehen neue Ziele, welche erreicht werden wollen.



Vortrag auf der Ostalb
 - Kempten03.11.2013
Auch der DHC Aalen e.V. hat mich zu einem Vortragsabend eingeladen. Am 16. November werde ich in Bartholomä auf der Ostalb über den Rekordflug referieren.
Genauere Infos findet Ihr auf der Homepage des Vereins.

Danke für Die Einladung! Ich freu mich.


Vortrag bei den Hochriesern
 - Kempten01.10.2013
Der Gleitschirmclub Hochries Samerberg e.V. lädt mich am Montag den 14. Oktober zu sich nach Raubling ein. Referieren werde ich über meine Erlebnisse des Jahres (u.a. Rekordflug), gebe Streckenflugtipps und beantworte so gut ich kann die Fragen des Publikums.

Danke für Die Einladung! Ich freu mich drauf.


Krücken in die Ecke
 - Kempten16.09.2013
Nun ist der Unfall 2,5 Monate her. Die Krücken brauch ich nicht mehr. Die ersten Schritte waren mühsam, aber inzwischen konnte ich den ersten kleineren Ausflug machen. Ab Februar sieht man mich dann hoffentlich auch wieder in der Luft.



ältere News